Der Herrscher der Spiegel
Meine Hände sind klamm,
kalt.
Es friert mich.
währenddessen:
Verziert die Poeterey
mein ausdruckloses Gesicht,
und die Umwelt
ist mir nicht mehr gewogen.
Sinnentwertet erscheint
jegliche Lieblichkeit.
Ich habe getötet,
einen Fetzen aus der Schriftrolle
der Klarheit gerissen.
Schmerzhaft.
Nachaltig unleserlich.
Die Zeit vermag Wunden zu heilen,
aber um diese scheint sie sich
nicht
zu kümmern.
So singe ich:
" ... let me hold your hand just for a while,
to remember the days, I owned your smile..."
...und bitte den Herrscher der Spiegel,
erneut um Hilfe.
Montag, 28. Januar 2008
Freitag, 25. Januar 2008
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Ein von Tristesse verbleichter Tränenreigen,
zieht um Nahrung weinend, durch sein Liebesnest,
trägt Leid getürmt von Generationen
hält wagemutig an seinem Glauben fest.
Nicht Sturm, nicht Stille, nicht Philosophie,
möchten teilen was er zu tragen vermag,
so schleicht sich leise aus Bauchgrubentiefe
was hoffen in ihm seit Jahren verbarg.
Nun kniet er auf Boden, arg flehend vor Wut
und befeuchtet Erde um Leben zu spenden.
Ja er kämpft und windet, betet und träumt,
blickt in die Ferne, sieht Schicksal verenden.
Sein Wunsch war zu teilen,
um aufrecht zu gehen,
erdrückt wurde er, ist nicht mehr zu sehen.
Ein von Tristesse verbleichter Tränenreigen,
zieht um Nahrung weinend, durch sein Liebesnest,
trägt Leid getürmt von Generationen
hält wagemutig an seinem Glauben fest.
Nicht Sturm, nicht Stille, nicht Philosophie,
möchten teilen was er zu tragen vermag,
so schleicht sich leise aus Bauchgrubentiefe
was hoffen in ihm seit Jahren verbarg.
Nun kniet er auf Boden, arg flehend vor Wut
und befeuchtet Erde um Leben zu spenden.
Ja er kämpft und windet, betet und träumt,
blickt in die Ferne, sieht Schicksal verenden.
Sein Wunsch war zu teilen,
um aufrecht zu gehen,
erdrückt wurde er, ist nicht mehr zu sehen.
Mord
Mord
Ich streife küssend asphaltierte Flughäfen,
erregiere meine Reinheit in euren jungfräulichen Schoß.
Ein Genozid.Der Existenz wegen.
Blume
Blume
Sintflut treibt meine Seele zurück,
an den Anfang.
Versagen rächt sich an meinem Glück,
von Anfang an.
Es ist das Leid des Gemüts
welches mir meine Furcht verrät.
Doch befürchte ich das Schmerz,
ungehaltene Unklarheit entlädt.
Vielleicht auch Wut.
Es schleicht ein Schleier umher,
legt mir Ketten an.
Ungeduld geht Verzweiflung ins Netz,
hat seine Sprengkraft verloren.
Und ich merke:
Es sind genau diese Momente,
an denen man zerbricht.
Wenn kleine Universen zerplatzen,
fängt man schnell zu welken an.
Sintflut treibt meine Seele zurück,
an den Anfang.
Versagen rächt sich an meinem Glück,
von Anfang an.
Es ist das Leid des Gemüts
welches mir meine Furcht verrät.
Doch befürchte ich das Schmerz,
ungehaltene Unklarheit entlädt.
Vielleicht auch Wut.
Es schleicht ein Schleier umher,
legt mir Ketten an.
Ungeduld geht Verzweiflung ins Netz,
hat seine Sprengkraft verloren.
Und ich merke:
Es sind genau diese Momente,
an denen man zerbricht.
Wenn kleine Universen zerplatzen,
fängt man schnell zu welken an.
Ex - Vivo
Ex - vivo
Exponentiell wächst meine Sucht.
Exponentiell, eine mathematische Flucht.
Intravenös habe ich mich infiziert.
Mit der Nadel den Tod injiziert.
Mein Fleisch war willig,
und der Geist war rar,
ich bin lange gelaufen
und das Licht war so nah.
Verteilt wurde ich,
wie unter Geiern der Aas.
Opfer, Produkt, Käufer, Fraß.
Ein Bataillon von Schmerzen,
schrie mein Körper heraus.
Und ich dachte es sei aus,
doch ich sehne nach den Kerzen.
Arithmetisch sinkt nun mein Verlangen.
Arithmetisch will ich wieder Leben erlangen.
Ex – vivo, zieh auch diese Sucht,
zu dem Nächsten,
der sie sucht.
Exponentiell wächst meine Sucht.
Exponentiell, eine mathematische Flucht.
Intravenös habe ich mich infiziert.
Mit der Nadel den Tod injiziert.
Mein Fleisch war willig,
und der Geist war rar,
ich bin lange gelaufen
und das Licht war so nah.
Verteilt wurde ich,
wie unter Geiern der Aas.
Opfer, Produkt, Käufer, Fraß.
Ein Bataillon von Schmerzen,
schrie mein Körper heraus.
Und ich dachte es sei aus,
doch ich sehne nach den Kerzen.
Arithmetisch sinkt nun mein Verlangen.
Arithmetisch will ich wieder Leben erlangen.
Ex – vivo, zieh auch diese Sucht,
zu dem Nächsten,
der sie sucht.
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